Unsere Lieferanten – der Schlüssel für ein besseres Geschäft

Eine Frau, die bei einem unserer Lieferanten arbeitet

Uns ist klar, dass unser Geschäft Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat. Wie können wir also gute Geschäfte machen, während wir gleichzeitig verantwortungsbewusst handeln?

Wir möchten, dass alle ein gutes Gefühl bei den Produkten haben, die wir verkaufen. Deshalb geht es bei der Auswahl der Lieferanten nicht nur um die richtige Qualität zum richtigen Preis. Wir wollen auch sicherstellen, dass unsere Umweltstandards eingehalten werden und dass alle Beteiligten fair behandelt werden.

Für uns ist es eine selbstverständliche Erweiterung unserer Vision, einen besseren Alltag zu schaffen. Und dazu gehören auch Lieferanten und Dienstleister in unserer Wertschöpfungskette, inklusive der Dienstleister für unsere Einrichtungshäuser, Distributionszentren und für das Gebäudemanagement sowie unsere Lieferanten von Lebensmitteln, Transporten, Einrichtungsprodukten und Komponenten.

Zwei Männer, die Kartons bei einem IKEA Lieferanten sortieren.

Um unsere Ziele zu erreichen, haben wir den Verhaltenskodex für Lieferanten namens IWAY entwickelt (kurz für Einkauf von Einrichtungsprodukten, Materialien und Services –The IKEA Way). IWAY basiert auf weithin anerkannten internationalen Dokumenten und Konventionen für Menschenrechte, Umweltschutz und Arbeiterschutz sowie auf den IKEA Werten und gesetzlichen Vorschriften.

Seit der Einführung im Jahr 2000 befasst sich IWAY mit allem, was wir tun. Weltweit sind die Lieferanten in den Bereichen Einrichtung, Komponenten, Warentransport und Lebensmitteln gemäss IWAY anerkannt. In Zahlen heisst das, dass Hunderttausende Menschen für unsere direkten Einrichtungslieferanten und in der Wertschöpfungskette für die Dienstleister arbeiten. Und die Lieferanten unserer Lieferanten – unsere Subunternehmer – beschäftigen Millionen Menschen.

Männer, die in der Fabrik eines IKEA Lieferanten arbeiten

Schutz für die Arbeiter

Unsere Vision, „den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen“, schliesst unsere Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und ihre Dorfgemeinschaften ein. Und sie beschränkt sich nicht nur auf die Arbeiter bei Lieferanten, die direkt für IKEA arbeiten.  

Das Gleiche gilt für Wanderarbeiter, die ihr Zuhause verlassen in der Hoffnung, Arbeit zu finden und ihre Leben zu verbessern. In vielen Fällen müssen die Arbeiter für eine Arbeit Einstellungsgebühren zahlen, was schlimmstenfalls zu Zwangsarbeit führt.

Wir bei IKEA haben klare Standards für die Anwerbung und Einstellung von Arbeitern festgelegt. Wir fordern die Lieferanten auf, alle Einstellungsgebühren und anderen  Kosten zu übernehmen, Wandarbeiter gleichwertig zu behandeln und transparente Anstellungs- und gute Arbeits- und Wohnbedingungen anzubieten. Wir akzeptieren unter keinen Umständen Zwangsarbeit oder Menschenhandel.

Frauen, die bei einem IKEA Lieferanten arbeiten

Positive Aussichten

Bei der Zusammenarbeit mit den Lieferanten geht es nicht nur um die Sicherstellung, dass die Produktion und die Tätigkeiten auf verantwortungsbewusste Weise durchgeführt werden. Da wir darauf achten, dass unsere Lieferanten unsere Vision teilen, knüpfen wir starke Bande für die Zukunft. Wenn wir zusammenarbeiten mit dem gleichen Ziel, sind wir nicht nur Käufer und Lieferant, sondern Partner, die das Wachstum vorantreiben.

Wir sind IWAY in jeder Hinsicht verpflichtet. Wir bieten Schulungen und Unterstützung an, damit unsere Lieferanten und Dienstleister unsere neuen Anforderungen einhalten und IWAY in alltägliche Geschäftsprozesse einbetten können. Und es funktioniert: So dauert die Zusammenarbeit zwischen IKEA und den Einrichtungslieferanten aktuell ca. 11 Jahre.


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